Get Adobe Flash player

I. Herren

Syntax error in album specification. Album does not exist: 50

Die I. Herren des FC läutet die Osterwoche mit dem schwersten Auswärtsspiel dieser Saison ein. Sie muß zum Tabellenführer der Kreisliga Nordharz, zur SG Ildehausen/Kirchberg. Hat der FC am Wochenende noch Schützenhilfe zur Tabellenführung geleistet, so muß sich nun der FC selber am nächsten stehen. Voll im Abstiegskampf geht es um jeden Punkt. Das der FC zu solchen Leistungen fähig ist, hat er schon mehrfach bewiesen, leider viel zu selten. Sollten die Trainer aus den vielen Verletzten und der Rumpfmannschaft eine gute Truppe zusammen bekommen, wäre ein Wunder möglich. Alles sonstige ist die Realität.

 

 

Durch den Rücktritt von Thomas Runge und der Übernahme des Traineramtes durch Thomas Lewald scheinen die Nettejungs endlich aus dem Winterschlaf erwacht zu sein. Trotz Personalknappheit gewinnen die Rot-Weißen souverän in Groß Döhren.

Da den Trainern durch Urlaub, Verletzungen und Sperren nicht alle Stammspieler zur Verfügung standen, musste auf einige Aushilfen zurückgegriffen werden. Diese waren jedoch für die ein oder andere Überraschung gut. Die Rot-Weißen spielten von Anfang an konzentriert und ließen den Gegner gar nicht zum Zug kommen. Man hatte das Gefühl, es stand eine ganz andere Mannschaft als noch in der Vorwoche auf dem Platz. Endlich war wieder ein bisschen Kampfgeist zu erkennen. Belohnt wurden die Rhüdener dafür in der 29. Minute mit dem 0:1 durch Roland Jürries. Der konnte eine Flanke von Kevin Riemann sauber verwerten und ließ dem Döhrener Torwart keine Chance. Daraufhin wurde das Spiel der Gastgeber zunehmend körperlicher. Doch davon ließen sich die Rot-Weißen nicht beirren. In der 39. Minute pfiff der Schiedsrichter einen Zweikampf zwischen Konstantin Schwarz und seinem Gegenspieler ab und entschied auf Freistoß. Für wen dieser gelten sollte, zeigte er jedoch nicht klar an. Die Rhüdener waren hier cleverer und führten einfach aus. Der Schiedsrichter ließ dies ohne weiteres geschehen. Die Döhrener, die sich ihrerseits auf einen eigenen Freistoß eingestellt hatten, konnten ein Tor gerade noch verhindern und lenkten den Ball zur Ecke. Diese wiederum führte Konstantin Schwarz sicher aus. Roland Jürries stand richtig und köpfte den Ball zum viel umjubelten 0:2 ein (40. Minute). Die Gastgeber monierten vehement den vorher nicht klar entschiedenen Freistoß und verloren jede Konzentration. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann wie immer beim FC. In den ersten 10 Minuten hatte der Gegner mehr vom Spiel und die mitgereisten Zuschauer mussten hoffen, dass die Unkonzentriertheit nicht wie üblich mit einem Gegentor bestraft wird. Dies war zum Glück nicht der Fall. Stattdessen behielt Maximilian Kneb in der 55. Minute die Übersicht im gegnerischen Strafraum und erhöhte auf 0:3 für die Nettejungs. Im Anschluss ließen die Rhüdener nichts mehr anbrennen. Auch die Gastgeber hatten offensichtlich erkannt, dass für sie heute nichts mehr zu holen war. Somit konnten sich die Rot-Weißen mit drei wichtigen Punkten im Gepäck auf den Heimweg machen.

Am kommenden Mittwoch steht für den FC bereits das nächste Auswärtsspiel an. Um 19.00 Uhr geht es zum VfL/ TSKV Oker II. Hoffentlich können die Rhüdener auch dort ihre Leistung abrufen und die Punkte mit an die Nette nehmen.

Für den FC Rhüden traten an: Jochen Warnecke, Malik Mekadmi, Christoph Bertram, Konstantin Schwarz, Stefan Wagner (74. Danijel Ivo), Dulijan Sadiku, Roland Jürries, Christian Jürries, Philipp Pfefferle, Maximilian Kneb, Kevin Riemann.

 

Nach einer katastrophalen Leistung, vor allem in der zweiten Hälfte, musste sich der FC Rhüden dem Tabellenletzten TSV Lengde auf heimischen Gelände mit 2:5 (2:1) geschlagen geben. In einem Spiel in dem es um vieles ging, ließen die Gastgeber alle Tugenden vermissen die man in der aktuellen Situation benötigt. Trotz dieser Spielweise gingen die „Rot-Weißen“ früh in Führung. Nachdem die Lengder-Defensive den Ball nicht konsequent klären konnte, stand Dulijan Sadiku völlig frei vor dem Tor und vollendete per Direktabnahme (13.). Dieses Tor gab dem FC aber nicht die erwartete Sicherheit. Dies bekam FC-Keeper Jochen Warnecke kurze Zeit später zu spüren. Da die Defensive an diesem Tag sehr offen war, musste er eine gute Einschussmöglichkeit der Gäste per Fußabwehr klären (19.). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ergaben sich dann mehr Feldvorteile für die „Rot-Weißen“. Daraus resultierte auch das 2:0 (27.) durch Roland Jürries, nach prima Vorarbeit seines Bruders Christian. Die letzten 5 Minuten vor der Pause hatten es dann nochmal in sich. Zuerst hätte R. Jürries das 3:0 erzielen können. Er zögerte aber etwas zu lange und wurde dann geblockt (41.). In der 44. Minute kamen die Gäste aus Lengde dann zu Anschlusstreffer. Dieser Treffer fiel nicht wirklich überraschend, da der FC den Gegner quasi dazu einlud. Im Gegenzug hätte Kevin Riemann den alten Abstand wieder herstellen müssen. Perfekt von D. Sadiku bedient, hob er den Ball aber nicht nur über den herauseilenden Gäste-Keeper, sondern auch über das Tor (45.). Nach einer deftigen Halbzeitansprache sah das Spiel der „Rot-Weißen“ ganz kurzfristig etwas besser aus. Wer weiß wie sich das Spiel weiter entwickelt hätte, wenn Patrick Nimke, im Zusammenspiel mit C. Jürries (50.) und K. Riemann (51.) die sich ihnen bietenden klaren Möglichkeiten genutzt hätten. So war es mal wieder ein Standard der die Wende einleitete. Nach einer Ecke konnte der Ball nicht aus der Gefahrenzone gebracht werden. Nutznießer war ein Gästespieler, der das Geschenk dankend annahm (55.). Anstatt sich gegen das drohende Unheil zu währen, ergaben sich die FC-Kicker ihrem Schicksal. Der an diesem Spieltag nicht zu beneidende J. Warnecke musste bis zum Spielende noch 3-mal hinter sich greifen. Nicht nur das man gegen einen nicht unbedingt starken Gegner 5 Tore kassierte, man dezimierte sich zum Schluss auch noch selber. P. Nimke bekam in der 90. Minute unnötigerweise gelb/rot. Auch das nächste Auswärtsspiel wird wieder ein „Schicksalsspiel“ werden. Man reist zum Tabellennachbarn FC Groß Döhren. Wenn sich die Einstellung zum Abstiegskampf nicht grundsätzlich ändert, werden die „Rot-Weißen“ auch dort nicht als Sieger vom Platz gehen und der Abstieg nimmt ernste Formen an. Eine Mannschaft sollte aus einigen Häuptlingen und Kriegern bestehen. Gegen den TSV Lengde waren aber nicht mal Krieger auf dem Platz.

Für den FC spielten: Jochen Warnecke, Julian Westermann, Malik Mekadmi, Sadrick Gomez-Stevens, Stefan Wagner (70. Martin Böttcher), Patrick Nimke, Christoph Bertram (81. Björn Wienrich), Kevin Riemann, Roland Jürries, Christian Jürries und Dulijan Sadiku

(Bericht: T. Runge)

Oberliga-Spieler übernimmt zur neuen Saison den

Chefcoach-Posten bei den RotWeißen

Der FC Rot-Weiß Rhüden hat die Weichen für die Zukunft gestellt. Martin Kühn (30), aktuell noch als Spieler in den Diensten von Oberligist Freie Turner Braunschweig, wird ab der neuen Spielzeit die erste Herren des FC übernehmen. Diese Personalie gab am Wochenende Rhüdens neuer Fußballfachwart Thomas Pülm bekannt. Kühn wird demnach den Posten vom aktuellen Coach Thomas Runge übernehmen, der ab der neuen Saison die Reserve trainiert. Unterstützung erhält Kühn von Stefan Hauswald, der bereits jetzt maßgeblich in der Teamverantwortung des Nordharzligisten steht. Damit sind die Planungen für die neue Saison weitestgehend abgeschlossen. Erst einmal gilt es für den FC Rot-Weiß jedoch, den Klassenerhalt in der Nordharzliga sicher zu stellen. Hierfür müssen zunächst erst einmal alle Anstrengungen unternommen werden. Das gestrige Match gegen den SC Harlingerode fiel allerdings genauso ins Wasser wie viele andere Partien in der Staffel und auf Kreisebene. Zur Person Martin Kühn: Geboren 1987 in Frankfurt/Oder spielte er von Kindesbeinen an Fußball. Zunächst beim 1. FC Viktoria Frankfurt (1992 bis 1995), später und nach Wohnortwechsel in den Vorharz beim VfL Seesen (1996 bis 1999), bei Eintracht Seesen (1999 bis 2002) und bei der JSG Seesen-Süd (2000 bis 2002). Sein Talent blieb nicht unbemerkt und sowechselte Kühn in die B- und A-Jugend von Tuspo Petershütte, wo er Landesliga- und Niedersachsenliga-Erfahrung sammelte (2002 bis 2006). In der ersten Herren etablierte sich Kühn fortwährend und war viele Jahre als Torjäger erfolgreich, bevor es ihn vor zwei Jahren in die Oberliga zu den Freien Turnern Braunschweig verschlug. Nun will der inzwischen 30-jährige Kicker beim FC anheuern als Spielertrainer. Eine mutige Aufgabe, die er sich aber durchaus zutraut. Auf dem Feld dürfte Kühn sicherlich zu den herausragenden Akeuren im neuen FC-Team gehören. Das Amt des Spielertrainers ist neu und ungewohnt, aber beim FC ist man froh, einen Fußballer, der Oberligaerfahrung hat, in den Reihen zu wissen. Übrigens: Ein Dank galt am Sonnabend während der Präsentation Kühns Sascha Lüder, der derzeit die zweite Herren betreut und dieses Amt zum Saisonende an Thomas Runge abgibt. Spielleiter Thomas Pülm zeigte sich erfreut über die neuen personellen Veränderungen im Club. Da der Verein auch weiterhin viel Wert auf eine gute Jugendarbeit legt, könnte dem FC Rot-Weiß eine gute Zukunft bevorstehen. Der Unterbau der Vereine ist in der heutigen Zeit immer bedeutsamer. Und so sollen die jungen Talente in der neuen Saison behutsam in den Herrenbereich integriert werden.

(Bericht und Bilder: Seesener Beobachter vom 20.03.2017)

Das Abstiegsgespenst geistert wieder in Rhüden rum. Nach nur einem Unentschieden aus den letzten 6 Spielen hat der FC aktuell nur noch einen Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Durch die neuerliche Niederlage vom Wochenende, mit dem 2:1 (1:1) bei der SG Klein Mahner, ist es jetzt 5 vor 12. Wie schon in vielen Spielen dieser Saison brach eine mangelnde Chancenauswertung den „Rot-Weißen“ am Ende das Genick. Ansonsten kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Auch in Klein Mahner stimmte die Einstellung zum Spiel und Gegner. Auf dem schlecht zu bespielenden Platz in Mahner dominierten die „Rot-Weißen“ in der ersten Halbzeit das Spielgeschehen. Mit dem böigen Wind im Rücken ergab sich eine Torchance nach der anderen. Die erste hatte Patrick Nimke. Sein Schuss wurde aber noch zur Ecke abgefälscht (3.). Im Anschluss an diese Ecke tauchte Julian Westermann völlig frei vor dem Tor der Gastgeber auf. Aus 5 Metern schaffte er es aber nicht den Ball im Tor unter zu bringen (4.). Mit ihrem einzigen gefährlichen Angriff im ersten Durchgang ging die SG überraschenderweise mit 1:0 (14.) in Führung. Rhüden konnte aber postwendend durch Roland Jürries ausgleichen (15.). Nach einem perfekten Spielzug hätte R. Jürries gleich seinen zweiten Treffer markieren können. Freistehend verfehlte sein Schuss das Tor aber um Millimeter (18.). Weitere gute bis sehr gute Möglichkeiten boten sich im weiteren Spielverlauf Kevin Riemann (21., 27. u. 31.), Malik Mekadmi (26.) und nochmal R. Jürries (40.). Kurz vor der Halbzeitpause hatte Christoph Bertram die Führung für seine Farben auf dem Kopf. Der gut aufgelegte Keeper der SG konnte den Ball aber noch aus dem Eck kratzen (41.). So ging es mit dem 1:1 in die Pause. Im zweiten Durchgang hatten es die „Rot-Weißen“ dann ein wenig schwerer. Jetzt gegen den Wind spielend dauerte es bis zur 54. Minute bis zur nächsten Torchance. P. Nimke zielte aber nicht genau genug. Zwischen der 60. und 70. Minute gab es dann die beste Phase der Gastgeber. Rhüden agierte doch ein wenig sorglos in der Defensive und ermöglichte dadurch der SG zu drei gute Chancen zu kommen (60., 64. u. 65.). Hier hätte man sich nicht beklagen dürfen wenn ein Treffer gefallen wäre. Danach war es aber mit der Herrlichkeit der Gastgeber auch schon wieder vorbei. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein wann die „Rot-Weißen“ den entscheidenden Treffer landeten. Dulijan Sadiku (62. U. 70.), R. Jürries (73.) und C. Bertram (75.) konnten aber alle ihre sich bietenden Chancen nicht nutzen. So kam es wie schon so häufig in der Saison. Die SG bekommt einen Freistoß aus gut 25 Metern zugesprochen und dieser wird direkt verwandelt (81.). Damit war die nächste mehr als unnötige Niederlage der FC-Kicker besiegelt. Um die Situation nicht noch weiter zu verschärfen, gilt es jetzt endlich wieder Punkte einzufahren. Die nächste Möglichkeit hat man dazu am Sonntag in einem Heimspiel gegen den Tabellendritten SC 18 Harlingerode. Das wird sicher kein leichtes Unterfangen werden. Wenn man endlich die Abschlussschwäche abstellen kann sollte auch gegen diesen starken Gegner etwas möglich sein.

Für den FC spielten: Jochen Warnecke, Julian Westermann, Malik Mekadmi, Sadrick Gomez-Stevens (83. Jan Langowicz), Philipp Pfefferle, Patrick Nimke (67. Andre Albers), Christoph Bertram, Kevin Riemann, Roland Jürries (76. Danijel Ivo), Christian Jürries und Dulijan Sadiku

(Bericht: T. Runge)

Gut gespielt und dennoch keine Punkte. So lautet das kurze Fazit der FC-Verantwortlichen. In einem umkämpften Nachbarschaftsderby mussten sich die „Rot-Weißen“ am Ende der SG Ildehausen/Kirchberg mit 1:3 (0:2) geschlagen geben. In einer Begegnung mit nur wenigen Torchancen waren die FC-Kicker über weite Strecken die bessere Mannschaft. Sie hatten auch gleich zu Beginn zwei gute Möglichkeiten. Die erste besaß Lukas Schlüter nach nur 30 Sekunden aus halb linker Position. Er konnte aber SG-Keeper Anschütz nicht überwinden. Der nächste Torschuss der „Rot-Weißen“ resultierte aus einem Freistoß aus 20 Metern. Bashkim Zhivolli zielte aber nicht genau genug. So ging das Leder über den Querbalken (2.). Nach diesem verheißungsvollen Anfang aus Sicht der Heimmannschaft spielte sich das meiste Geschehen nur noch im Mittelfeld ab. Erst nach einer knappen halben Stunde kam so etwas wie Gefahr vor dem Tor auf. Wieder zeigte sich der FC dafür verantwortlich. Bei einem Freistoß von Christoph Bertram hatte SG-Keeper Anschütz doch seine Mühe den Ball zu kontrollieren (29.). Kurz danach dann eine schlechte Nachricht für die „Rot-Weißen“. Verletzungsbedingt musste Spielmacher B. Zhivolli das Feld verlassen. Für ihn betrat Kevin Riemann den Rasen (30.). Die SG tauchte erst spät vor dem Tor von Keeper Jochen Warnecke auf. Ein abgefälschter Fernschuss war die bis dato gefährlichste Toraktion der Gäste (37.). Kurz vor dem Ende der 1. Halbzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Mit Geschick auf der einen Seite und Ungeschick auf der anderen, kam die SG durch zwei verwandelte Foulelfmeter von Spielertrainer Krzyminski zur überraschenden 0:2 Pausenführung (43. u. 45.). Auch die zweite Hälfte verlief ähnlich der ersten. Nur hatten diesmal die Keeper beider Mannschaften noch weniger zu tun. Beim FC keimte kurz vor Ende der Partie noch einmal Hoffnung auf, nachdem Abwehrchef Malik Mekadmi einen Foulelfmeter sicher zum 1:2 verwandeln konnte (83.). Da die „Rot-Weißen“ jetzt alles nach vorne warfen, waren sie natürlich anfällig für Konter. Die SG nutzte diese Freiheiten natürlich aus und kam noch zum 1:3 Endstand durch J. Vogler (86.). Trotz dieser Heimniederlage kann das Trainerduo Hauswald/Runge mit der gezeigten Leistung aber zufrieden sein. Die Einstellung stimmt und die Kraft für 90 Minuten ist da. Jetzt gilt es nur noch wieder die Torgefahr aus der Hinrunde zu entwickeln und die sich dann bietenden Chancen auch zu nutzen. Die Möglichkeit dazu haben die „Rot-Weißen“ schon am nächsten Sonntag. Dann muss man zur abstiegsbedrohten SG Klein Mahner reisen. Ein Sieg muss her um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Für den FC spielten: Jochen Warnecke, Julian Westermann, Malik Mekadmi, Sadrick Gomez-Stevens, Roland Jürries, Christoph Bertram (60. Philipp Pfefferle), Patrick Nimke, Christian Jürries, Bashkim Zhivolli (30. Kevin Riemann), Dulijan Sadiku und Lukas Schlüter

(Bericht: T. Runge)

Personell arg gebeutelt musste jetzt der FC Rhüden gegen den SV Emekspor Langelsheim antreten. Man merkte der neuformierten Mannschaft anfänglich deutlich an das sie sich erstmal finden musste. Die Gäste aus Langelsheim bestimmten die Anfangsviertelstunde und kamen auch gleich zu einer sehr guten Möglichkeit (1.). Erst langsam kamen die „Rot-Weißen“ ins Spiel. Die erste gute Szene der Gastgeber besaß Kevin Riemann (14.). Sein Abschluss war aber zu ungenau. Aus dem Nichts heraus dann die 1:0 (15.) Führung. Malik Mekadmi konnte einen Freistoß aus gut 25 Metern im Gehäuse von Emekspor Langelsheim unterbringen. Dieser Treffer läutete die beste Phase in der Begegnung für den FC ein. Christian Jürries hätte durchaus für das 2:0 sorgen können. Im entscheidenden Moment versprang ihm aber das Leder (23.). Auch K. Riemann hatte noch eine gute Aktion die aber nichts einbrachte (27.). Die Gäste drückten jetzt auf den Ausgleich. Sie konnten aber bis dato das gute Abwehrbollwerk der „Rot-Weißen“ nicht in Verlegenheit bringen. Es war wiedermal ein Standard der zum Ausgleich führte. Nach einer Ecke gab es im FC-Strafraum überhaupt keine Zuteilung. So konnte ein Spieler von Langelsheim den Ball unbedrängt ins Tor köpfen (32.). Auch der FC hatte vor der Pause noch eine Großchance nach einer Ecke. Christoph Bertram konnte aber aus spitzem Winkel den Ball nicht im Tor unterbringen (37.). Mit dem Unentschieden ging es dann in die Pause. Nach dem Wechsel dann der nächste Nackenschlag für den FC. Abwehrchef M. Mekadmi musste früh verletzungsbedingt das Feld verlassen (50.). Die dadurch entstandenen Abstimmungsprobleme in der FC-Defensive nutzten die Gäste bei einem Konter geschickt aus und erzielten die Führung (58.). Die „Rot-Weißen“ stemmten sich jetzt gegen die drohende Niederlage. Nach einem schönen Anspiel in die Spitze tauchte Roland Jürries völlig frei vor dem Gästekeeper auf. Leider setzte er das Leder nur knapp neben den Pfosten (66.). Mit dieser Großchance hatte der FC aber auch sein Pulver verschossen. Die Beine wollten nicht mehr und auch der Glaube an ein besseres Ergebnis war nicht mehr vorhanden. So kam jetzt Langelsheim immer wieder leicht und dadurch gefährlich vor das FC-Gehäuse. Einzig ihre mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten und ein gut aufgelegter Jochen Warnecke verhinderten ein Debakel für die „Rot-Weißen“. Zu einem Treffer reichte es aber denn noch (83.). Mit der neuerlichen Niederlage befindet sich der FC jetzt doch wieder mitten im Abstiegskampf. Am kommenden Samstag kommt es dann gleich zu einem Duell gegen einen direkten Konkurrenten. Um 16 Uhr trifft man in Oker auf die Reserve des VfL/TSKV Oker. Höchstwahrscheinlich auf dem ungeliebten Kunstrasenplatz gilt es über 90 Minuten die richtige Einstellung zum Spiel zu finden. Eine weitere Niederlage könnte die angespannte Situation noch deutlich verschärfen. 

(Bericht: T. Runge)

1 2 3 9